Ein modulares Framework, das aus einem Katalog standardisierter Vier-Item-Skalen einen maßgeschneiderten UX-Fragebogen zusammenstellt und einen wichtigkeitsgewichteten UX-KPI berechnet.
Definition: Ein modulares Framework, das aus einem Katalog standardisierter Vier-Item-Skalen einen maßgeschneiderten UX-Fragebogen zusammenstellt und einen wichtigkeitsgewichteten UX-KPI berechnet.
UEQ+, ab 2019 von Martin Schrepp und Jörg Thomaschewski entwickelt, macht aus dem User Experience Questionnaire statt eines festen Instruments einen Baukasten. Anstelle eines Fragebogens für jedes Produkt wählen Sie die UX-Dimensionen aus, die für Ihren Fall relevant sind, und bauen daraus einen Fragebogen.
UEQ+ bietet einen Katalog von mehr als 20 standardisierten Skalen, die jeweils aus vier semantischen Differenzial-Items bestehen. Beispiele sind Effizienz, Durchschaubarkeit, Verlässlichkeit, Vertrauenswürdigkeit, visuelle Ästhetik und Nützlichkeit. Sie wählen die für Ihr Produkt passenden Skalen und kombinieren sie, sodass eine Banking-App und ein Spiel jeweils mit den passenden Dimensionen gemessen werden können.
Anders als der klassische UEQ fragt UEQ+ zusätzlich, wie wichtig jede Dimension den Befragten ist. Diese Wichtigkeitsbewertungen gewichten die Skalenwerte zu einem einzigen UX-Key-Performance-Indicator (KPI), der eine vergleichbare Kennzahl liefert und dabei abbildet, was Nutzenden tatsächlich wichtig ist. Reife, wettbewerbsfähige Produkte liegen bei diesem KPI typischerweise zwischen +1 und +2.
Verwenden Sie UEQ+, wenn kein Standardfragebogen zu Ihrem Produkt passt, wenn verschiedene Stakeholder unterschiedliche Qualitäten wichtig finden oder wenn Sie eine gewichtete Kennzahl zum Tracking und Benchmarking über Releases hinweg wollen.
Flexibilität bringt Verantwortung mit sich: Die falschen Skalen liefern eine präzise Zahl über die falschen Dinge. Definieren Sie die relevanten Dimensionen vor der Erhebung und halten Sie die Skalenauswahl stabil, wenn Sie Ergebnisse über die Zeit vergleichen wollen.
Ein semantisches Differenzial mit acht Items zur Messung von pragmatischer und hedonischer Qualität, die Kurzform des 26-Item-User-Experience-Questionnaire (UEQ).
Die Praxis, User Experience durch standardisierte Instrumente, Verhaltensmetriken und Selbstauskunftsmaße zu quantifizieren. Ermöglicht Benchmarking, Fortschrittsverfolgung und evidenzbasierte Vergleiche.
Eine quantitative Research-Methode, die User-Experience-Metriken (Task Success, Bearbeitungszeit, Zufriedenheit) in regelmäßigen Abständen oder im Vergleich zu Wettbewerbern misst, um Fortschritt zu verfolgen und ROI nachzuweisen.
Die Wissenschaft der Messung psychologischer Konstrukte wie Einstellungen, Fähigkeiten und Persönlichkeitseigenschaften durch standardisierte Instrumente. Die Disziplin hinter jedem validierten Fragebogen in der UX-Forschung.
Dieser Begriff wird in den folgenden Artikeln referenziert: