Ein standardisierter Fragebogen mit 10 Items, der einen Score von 0–100 zur Messung der wahrgenommenen Usability ergibt. Das meistverwendete Instrument der Branche für Usability-Benchmarking.
Definition: Ein standardisierter Fragebogen mit 10 Items, der einen Score von 0–100 zur Messung der wahrgenommenen Usability ergibt. Das meistverwendete Instrument der Branche für Usability-Benchmarking.
Die System Usability Scale (SUS), entwickelt von John Brooke im Jahr 1996, ist das Arbeitspferd der Branche zur Messung wahrgenommener Usability. Sie ist schnell, reliabel und verfügt über jahrzehntelange Benchmark-Daten.
SUS besteht aus 10 einfachen Aussagen, die Nutzer*innen auf einer 5-stufigen Skala von „Stimme überhaupt nicht zu" bis „Stimme voll zu" bewerten. Die Antworten werden in einen Score von 0 bis 100 umgerechnet.
Basierend auf umfangreicher Forschung und Benchmarking:
Diese Schwellenwerte stammen aus groß angelegten Studien, die ermittelt haben, was die Scores in der Praxis bedeuten.
Technologieagnostisch: Funktioniert für jedes interaktive System: Software, Hardware, Websites, Apps
Standardisiert: Für Reliabilität validiert; liefert konsistente Ergebnisse
Benchmarkfähig: Umfangreiche öffentliche Datensätze ermöglichen den Vergleich mit Branchendurchschnitten
Schnell: Die Beantwortung dauert etwa eine Minute
SUS misst die wahrgenommene Usability, nicht die tatsächliche Leistung. Nutzer*innen können ein Produkt hoch bewerten, obwohl sie Schwierigkeiten hatten, oder es niedrig bewerten, obwohl sie erfolgreich waren. Kombinieren Sie SUS mit objektiven Metriken (Aufgabenerfolg, Bearbeitungszeit) für ein vollständiges Bild.
Ändern Sie nicht den Wortlaut der SUS-Fragen. Das macht den Vergleich mit Benchmarks ungültig.
Laut ISO 9241-11: das Ausmaß, in dem ein Produkt durch bestimmte Benutzer*innen in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen.
Die Wissenschaft der Messung psychologischer Konstrukte wie Einstellungen, Fähigkeiten und Persönlichkeitseigenschaften durch standardisierte Instrumente. Die Disziplin hinter jedem validierten Fragebogen in der UX-Forschung.
Eine Core Method, die alle drei Building Blocks kombiniert: Testen der Aufgabenerledigung (Effektivität und Effizienz), Beobachten von Verhalten und nonverbalen Signalen sowie Fragen zur Erfahrung stellen. Die umfassendste einzelne Research-Methode.
Dieser Begriff wird in den folgenden Artikeln referenziert:
Ein interaktiver Stichprobenrechner für UX Research, mit den statistischen Grundlagen erklärt: von binomialer Problemerkennung bis Power-Analyse.
Ein interaktives Tool, das Sie basierend auf Ihren Zielen, Rahmenbedingungen und Ihrem Kontext zur passenden Forschungsmethode führt.
Standardisierte Messinstrumente liefern Benchmarks und Vergleichbarkeit. Aber sie effektiv einzusetzen erfordert ein Verständnis davon, was jedes einzelne tatsächlich misst und was nicht.
Einer der häufigsten Reibungspunkte dreht sich nicht um Budget oder Methoden, sondern um Timing. Ihre Kernaufgabe ist es, Forschung von einem einzelnen, disruptiven Ereignis in eine kontinuierliche, wertschöpfende Schleife umzurahmen.
Das Ziel guter Forschung ist es, homogene Segmente zu definieren und zu rekrutieren. Das Verständnis von Variablen, demografisch, verhaltensbezogen, einstellungsbasiert, psychografisch, ist der Weg dorthin.
So beweisen Sie, dass Ihr Redesign tatsächlich gewirkt hat. Ein Leitfaden zur Etablierung von Baselines, zum Tracking von Metriken (SUS) und zur Berechnung des ROI.
Warten Sie nicht auf die Beta. Die 3 kritischen Zeitpunkte zum Testen: Konzept (Generativ), Prototyp (Formativ) und Live (Summativ).
Die Idee, dass man nur fünf Nutzer*innen braucht, ist eine der berühmtesten und am meisten missverstandenen Heuristiken in der UX Research. Hier erfahren Sie, was die Zahlen tatsächlich bedeuten und wann sie gelten.