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Produktforschung 2026: Nach der KI-Pipeline

Was KI in der Forschungs-Pipeline verlässlich kann, wo sie weiter versagt, und wie man die Kontrolle behält.

26. Mai 2026
13:00–14:00 Europe/Vienna
60 min Webinar
AIResearch OpsMethods

Das Webinar findet auf Englisch statt. Eine vollständige deutsche Aufzeichnung folgt nach dem Live-Termin.

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KI hat verändert, wie Research-Operations heute aussehen. Recruiting, Transkription, Tagging, Zusammenfassung, Segmentierung, sogar erste Usability-Bewertungen: Der Großteil der Pipeline ist automatisierbar, und vieles läuft bereits in Produktion.

Die Frage lautet nicht mehr „Können wir diesen Schritt automatisieren?“, sondern „Was füttern wir hinein, und können wir trauen, was herauskommt?“

Dieses 60-minütige Webinar gibt einen strukturierten Überblick, wo Product-, UX- und Marktforschung 2026 stehen: was KI verlässlich gut kann, wo sie weiter versagt, und warum Stichprobenqualität, Methodik und Validierung heute wichtiger sind als vor fünf Jahren, nicht weniger.

Wir schauen auf automatisierte Usability-Bewertung, KI-Moderatoren, synthetische Respondenten und Auto-Segmentierung, und auf die Datenqualitätsprobleme, die mit ihnen skalieren: Panelbetrug, KI-generierte Open-Ends und überrekrutierte Respondenten.

Für Product Manager:innen, UX- und Research-Leads und Insights-Teams.

Was wir behandeln

  1. Die Frage hat sich verschoben.

    Von Automatisierung zu Input/Output-Vertrauen.

  2. Wo wir 2026 stehen.

    Die Pipeline, was automatisiert ist, was nicht.

  3. Wo KI funktioniert, wo sie versagt.

    Mit dem Rag-Rug-Problem als kanonisches Beispiel, wie adaptive Probing-Logik Daten kaputt macht.

  4. Drei Zonen des Synthetischen.

    System testen, Forschung vorbereiten, den Menschen verstehen.

  5. Stichprobenqualität im Maßstab.

    Panelbetrug, KI-generierte Open-Ends, Detection-Checks.

  6. Der Reframe: Workflows automatisieren, nicht Rohdaten zermahlen.

    Der Fünf-Schritte-Workflow für thematische Analyse. KI als Zweit-Rater.

  7. Tools und Infrastruktur.

    Foundational- vs. Wrapper-Tools. Das Vier-Prinzipien-Raster. Ein praktischer 2026er Stack.

  8. Auswirkungen auf die Organisation.

    Rollen verschwimmen, Methodik muss explizit werden.

  9. Abschluss: Research als Wettbewerbsvorteil.

    Was knapp bleibt, wenn alle bauen können.

Schlüsselbegriffe

Tidy Data
Eine Zeile pro Beobachtung, eine Spalte pro Variable, ein Wert pro Zelle.
Deterministisch vs. probabilistisch
Zwei Modi der Berechnung. Gleicher Input → gleicher Output vs. gleicher Input → ähnlicher Output.
Inter-Rater-Reliabilität
Wie oft zwei unabhängige Codierende denselben Code denselben Daten zuordnen. Cohens Kappa ist der Standard.
Rag-Rug-Problem
Adaptive KI-Interviews erzeugen pro Teilnehmer:in unterschiedliche Follow-ups, was die Daten nicht aggregierbar macht.
Stochastischer Papagei
Ein LLM, das Muster aus den Trainingsdaten reproduziert, ohne semantisches Verständnis menschlicher Erfahrung.
MCP (Model Context Protocol)
Ein offenes Protokoll, um Tools und Datenquellen an Sprachmodelle zu binden. Ersetzt brüchige Einzelintegrationen.

Weiterführende Inhalte

Die vier Artikel, die das Webinar in der Tiefe untermauern.

Tools, die Sie heute nutzen können

Stichprobenrechner, Research-Value-Calculator, Study Builder, Preisrechner. Alle kostenlos, alle im Browser.

Alle Tools
Produktforschung 2026: Nach der KI-Pipeline | Busch Labs Webinar