Offener Standard, der KI-Modelle über eine geteilte Schnittstelle mit externen Tools und Datenquellen verbindet. Von mehreren Anbietern unterstützt. Ersetzt einmalige Integrationen durch einen portablen Vertrag.
Definition: Offener Standard, der KI-Modelle über eine geteilte Schnittstelle mit externen Tools und Datenquellen verbindet. Von mehreren Anbietern unterstützt. Ersetzt einmalige Integrationen durch einen portablen Vertrag.
Vor MCP war jede Verbindung zwischen einem LLM und einem externen System maßgeschneidert: jeder Transkriptions-Dienst, jedes Analytics-Dashboard, jede Tabelle hatte eigenen Integrations-Code. MCP definiert einen gemeinsamen Vertrag, den sowohl Modell- als auch Tool-Seite implementieren. So funktioniert dieselbe Tool-Definition unabhängig davon welches Modell sie aufruft.
Für die Research bringt das praktisch zwei Gewinne: Portabilität und Reproduzierbarkeit. Ein Workflow gegen MCP gebaut kann das zugrundeliegende LLM tauschen ohne dass die Tool-Integrationen neu geschrieben werden müssen. Tool-Aufrufe werden als strukturierte Records protokolliert. Damit lässt sich nachvollziehen welche Daten das Modell gesehen und welche Aktionen es ausgeführt hat.
MCP ist offen und anbieter-neutral. Adoption wächst 2026 bei den großen KI-Anbietern. Für Workflows, die länger als ein Quartal gepflegt werden sollen, schlägt der protokoll-erste Weg den Lock-in von Integrationen.
Dieser Begriff wird in den folgenden Artikeln referenziert: