Eine Expert*innen-basierte Methode, bei der Spezialist*innen eine Benutzeroberfläche anhand etablierter Usability-Prinzipien (Heuristiken) überprüfen, um offensichtliche Probleme ohne Tests mit tatsächlichen Nutzer*innen zu identifizieren.
Definition: Eine Expert*innen-basierte Methode, bei der Spezialist*innen eine Benutzeroberfläche anhand etablierter Usability-Prinzipien (Heuristiken) überprüfen, um offensichtliche Probleme ohne Tests mit tatsächlichen Nutzer*innen zu identifizieren.
Eine heuristische Evaluation (oder heuristische Usability-Evaluation) ist eine Expert*innen-basierte Review-Methode, bei der Spezialist*innen eine Benutzeroberfläche anhand einer Reihe etablierter Usability-Prinzipien, sogenannter Heuristiken, überprüfen.
Die am weitesten verbreiteten Prinzipien sind Jakob Nielsens 10 Usability-Heuristiken (1994), die unter anderem folgende Richtlinien umfassen:
Heuristische Evaluation wird häufig als erster Schritt vor empirischer Forschung mit Nutzer*innen empfohlen. Sie ist eine hervorragende Methode, um:
Teams unter Zeitdruck überspringen diesen Schritt häufig. Das ist ein Fehler, denn langfristig spart er Ressourcen.
Heuristische Evaluation findet Verstösse gegen bekannte Prinzipien an der Benutzeroberfläche, kann Ihnen aber nicht sagen:
Sie ist eine Ergänzung zur Nutzerforschung, kein Ersatz.
Laut ISO 9241-11: das Ausmaß, in dem ein Produkt durch bestimmte Benutzer*innen in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen.
Eine Core Method, die alle drei Building Blocks kombiniert: Testen der Aufgabenerledigung (Effektivität und Effizienz), Beobachten von Verhalten und nonverbalen Signalen sowie Fragen zur Erfahrung stellen. Die umfassendste einzelne Research-Methode.
Validierungsforschung, die eine konkrete Lösung gegen definierte Kriterien prüft — formativ per UX Test und heuristischer Evaluation während der Entwicklung, summativ per Benchmark und A/B Test nach Fertigstellung.
Dieser Begriff wird in den folgenden Artikeln referenziert:
Ein interaktives Tool, das Sie basierend auf Ihren Zielen, Rahmenbedingungen und Ihrem Kontext zur passenden Forschungsmethode führt.
Gute Forschung passiert nicht zufällig. Der Forschungsplan ist das wichtigste Werkzeug, um unfokussierte, wirkungslose Forschung zu vermeiden und sicherzustellen, dass Ihre Arbeit echte Entscheidungen vorantreibt.
Synthetische Daten existieren auf einem Spektrum, von legitimen System-Audits bis zu gefährlicher Fabrikation. Die Frage lautet nicht 'synthetisch oder echt', sondern 'wofür werden die synthetischen Daten verwendet?'
Marktforschung, UX Research, CX Research, Product Research: Sind das verschiedene Dinge? Im Kern sind es alles verwandte Methoden zur Datenerhebung, um Unsicherheit zu reduzieren. Entscheidend ist zu verstehen, wofür jede am besten geeignet ist.
Warum Budget für offensichtliche Bugs verschwenden? So führen Sie eine Expert Review durch, um Ihr Produkt aufzuräumen, bevor Sie es Nutzer*innen zeigen.